| *WILLKOMMEN |
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Was hatte diese Messe im Vorfeld durch die Medien zu leiden...
 Alles wurde in Frage gestellt: Ist es gut, dass die POPKOMM in Berlin stattfindet? Macht die Veranstaltung an sich überhaupt einen Sinn? Wir finden JA - gut, das die POPKOMMkommt!

Denn es geht um Musik und Musik bedeutet Gefühl! Und welche Stadt wäre dafür schon besser geeignet als Berlin?
 Viele musikalische Trends und Neuheiten wie die Neue Deutsche Welle und Techno
kamen aus der Hauptstadt. Die Berliner hatten schon immer das gewisse Händchen für den musikalischen Puls der Zeit: Von Berlin aus wurde die erste Radiomusiksendung Deutschlands (29.10.1923) in den Äther geschickt.
 Welche Deutsche Stadt kennt sich also besser mit Musik aus als Berlin?
Die Fragen nach den Neuerungen der POPKOMM wurden in der Presse bereits sehr negativ breitgetreten und das Messekonzept immer wieder in Frage gestellt.

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| *DIE POPKOMM IN BERLIN |
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Die einst in Köln veranstaltete größte Musikmesse der Welt, die POPKOMM, findet in diesem Jahr vom 29. September bis 1. Oktober erstmals unter dem Funkturm statt.
 Berlin ist die Hauptstadt, klar. Doch schon lange vor dem Regierungsumzug von Bonn war selbst das noch geteilte Berlin vor allem eins: die Musikhauptstadt Deutschlands.
 Ok, die großen Plattenfirmen saßen noch woanders – in Köln, Hamburg und München. Doch in Berlin gab es keine Sperrstunde und rund um die Uhr Livemusik in unzähligen kleinen Clubs.
 David Bowie und Iggy Pop sogen die einmalige Atmosphäre der Mauercity schon in den Siebzigern auf, später folgten ihn u.a. Depeche Mode und U2, die alle wichtige Alben in den Hansa-Studios aufnahmen.

Immer wieder sorgten aber auch aus Berlin stammende Bands für neue Musiktrends im Land – sei es die Neue Deutsche Welle mit Ideal und Nena oder Rammstein, Rosenstolz, Knorkator, Westbam, Paul van Dyk, zuletzt 2Raumwohnung, die Beatsteaks, Seeed, Mia und Wir Sind Helden – Berlin ist und bleibt der Dreh- und Angelpunkt der deutschen Musikszene.

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| *DIE ÄRZTE |
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Allen geht´s schlecht und euch geht´s prima… “Uns geht´s prima…”

AUTUMNLOVE im Gespräch mit Rod

Alle kotzen, alle heulen. Wie steht ihr dazu oder wie macht ihr das?

Also, grundsätzlich finden wir es schlimm, wenn Leute heulen oder wenn es ihnen schlecht geht. Grundsätzlich finden wir aber genauso scheiße, wenn Krokodilstränen geweint werden, in diesem Fall von der Industrie. Die Plattenindustrie hatte wirklich die 70er und die kompletten 80er Zeit, fett abzusahnen, speziell Ende der 80er mit der Einführung der CD. Da konnten sie für den alten Scheiß, gepresst auf einem kleinen Stück Plastik, noch mal das doppelte Geld nehmen, obwohl das in der Herstellung nach kurzer Zeit schon viel, viel billiger war als Vinyl. Die heulen jetzt natürlich am lautesten und das finde ich eigentlich ziemlich eklig. Aber heulen tun natürlich auch neue Bands, die immer weniger Chancen haben, bei den Majors unterzukommen. Um die tut`s mir halt am meisten leid, weil ihre Zukunft aufgrund von heutigen Schrumpfmodellen mit gestrichen wurde.

Glaubst du denn, die Majors werden so weitermachen und immer noch glauben, dass sie mit ihrem Konzept weiterkommen oder glaubst du, es kommt dann doch irgendwann der Tag, an dem sie in die Knie gehen werden?

Also die Major’s sind ja immer sehr veränderungswillig. Und jetzt müssen sie sich verkleinern, damit der Shareholder Value am Ende noch Sinn macht, wie z.B. bei der Fusion von BMG und Sony, wo dann 2500 Leute gehen müssen und so weiter. Und ich denke mal, die werden so dermaßen zusammenschrumpfen, dass sie irgendwann nur noch die Größe eines Indies haben und dann wirklich nur noch Kataloge verwalten. Wie so eine Bank, oder ein Verlag, der eigentlich auch nur administriert mit einer angeschlossenen Rechtsabteilung. Im Endeffekt werden nur noch Rechte vertickt und dafür kassiert.

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| *FANTA 4 |
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HipHop in Deutschland hat schon seit einigen Jahren einen Namen „Die fantastischen Vier“.

Die vier Freunde aus Stuttgart haben so ziemlich alles erreicht, was auf dem deutschen Musikmarkt möglich war. Nach der schöpferischen Pause sind sie jetzt mit einem fulminanten neuen Album und ihrer Erfolgssingle „Troy“ endlich wieder überall zu hören.

AL: Hallo Smudo, zunächst vielen Dank, dass Du Dir die Zeit nimmst uns ein paar Fragen zu beantworten. Ihr seid ja vier Jungs, da gibt’s doch sicher auch mal Stress. Bei welchen Themen geratet ihr denn so richtig aneinander bzw. wo klaffen die Meinungen auseinander und vor allem warum?

Smudo: Während wir uns in musikalischen Dingen oftmals sehr gut einigen können, unterscheiden wir Vier uns deutlich, was unsere Lebensentwürfe angeht. Während Thomas gerne dem ländlichen Leben frönt und Restaurants verabscheut, sind Michi und ich große Lecker-Essen-Gehen-Fans. Michi teilt aber meine Actionhobbies wie Fliegen und Autorennenfahren ganz und gar nicht.

AL: Was amüsiert die Fantas derzeit am meisten?

Smudo: Die neue Platte ist endlich fertig. Und sie ist super geworden. Hurra! Zeit für AUTUMNLOVE mal nachzufragen, wie es den Vieren so geht. Stellvertretend für die Band hat uns Smudo ein exklusives Interview gegeben.

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| *Berlin-Marathon mal anders... |
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Nach den ersten beiden Durchgängen in Mailand und London startet TDK Recording Media Europe seinen TDK Dance Marathon im Umfeld der POPKOMM vom 29. September bis zum 1. Oktober in Berlin.
 An drei Abenden zieht der TDK Dance Marathon musikalisch durch Berlin und bietet seinen Besuchern auf zehn Parties ein abwechslungsreiches Programm.
Wir verschenken!!! 5 mal die nötigen Partyutensilien für Mann und Frau!

 Einfach eine mail an info@autumnlove.de mit dem Stichwort: Tanzmarathon. Mail-Schluss: 5. Oktober 2004. Bitte im eigenen Intersse nicht die Postanschrift vergessen!

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen! AUTUMNLOVE-Mitarbeiter auch! |
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